Bermuda

Hauptstadt: Hamilton
Fläche: 53.0 km2,
Währung: BMD

Allgemeines

Der modernen Legende nach verschwinden im Bermuda-Dreieck auf mysteriöse Weise Schiffe und Flugzeuge. Das sollte aber niemanden davon abhalten, die Bermuda-Inseln trotzdem zu besuchen. Die Inselgruppe liegt östlich des US-Bundesstaats North Carolina im Atlantik, gehört jedoch eigentlich zu Großbritannien. Rund 150 Inseln zählen die Bermudas, die meisten davon winzigklein. Die mit Abstand größte davon ist die Hauptinsel Grand Bermuda, nordwestlich davon liegt Somerset Island im Nordosten Saint George’s Island. Die großen Inseln sind mit Brücken verbunden. Die Bermudas sind Koralleninseln und daher bei Tauchern sehr beliebt – dort befinden sich die am nördlichsten gelegenen tropischen Korallenriffe der Welt.

Subtropisch und feuchtwarm ist das Klima auf den Bermudas. Die Vegetation besteht aus Gummibäumen und der charakteristischen Bermuda-Zeder. An der Küste gibt es auch einzelne Mangrovenwälder, die nördlichsten der Erde. Typisch sind die rosafarbenen Strände. Die Kultur allerdings erinnert eher an das kühle England. Die Kolonialzeit hat hier deutliche Spuren hinterlassen, vor allem in der Architektur. Die Ortschaften mit ihren kleinen Häuschen haben ein britisches Flair erhalten. Die britische Tradition wird auch heute noch gepflegt: Selbst Cricket und Tea-Time haben es auf die subtropischen Bermudas geschafft. Bekannt sind die Bermudas auch als so genannte „Steueroase“. Die Steuersätze sind niedrig, der Lebensstandard sehr hoch. Aber neben den Firmen ziehen die Inseln auch immer mehr Touristen an. In erster Linie kommen die Besucher aus den USA, immer häufiger aber auch aus Europa.

Wo?

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