Fläche: 18270.0 km2,
Währung: FJD
Fidschi
Land und Leute
Mitten im Pazifik, etwa 3000 Kilometer östlich von Australien, liegen die Fidschi-Inseln. 332 Inseln zählt der Archipel, davon sind allerdings nur 110 bewohnt. Mit 18.272 Quadratkilometern sind die Inseln zusammengenommen etwa so groß wie das Bundesland Sachsen. Es gibt zwei Hauptinseln: Viti Levu und Vanua Levu. Sie sind vulkanischen Ursprungs, wie auch viele der kleineren Inseln. Einige sind aber auch aus Korallenriffen entstanden. Während fast die gesamte Bevölkerung auf den beiden großen Inseln lebt, sind es vor allem die kleinen Koralleninseln, die Besucher anlocken.
Das Klima auf den Fidschi-Inseln ist tropisch – den Besucher erwartet also Südsee-Flair. Das klare Meer ist von weißen Stränden gesäumt und es sprießt eine üppige, blühende Vegetation: Orchideen, Hibiskus, Farne, Palmen und Mangroven. Der Großteil der Inseln ist bewaldet, auf den beiden Hauptinseln liegen zerklüftete Gebirgsketten. Der höchste Berg ist der Tmaniivi mit 1323 Metern.
Kulturell ist der Inselstaat durch verschiedene Einflüsse geprägt. Die Mehrheit der Einwohner sind einheimische Fidschianer. Es gibt jedoch eine große Indische Minderheit. Ursprünglich waren die Inseln eine Britische Kolonie, die Amtssprache ist daher Englisch. Zusätzlich wird Fidschianisch gesprochen, der Großteil der indischstämmigen Bevölkerung spricht Hindi. Wer sich die Fidschianer als romantisches Naturvolk vorstellt, liegt falsch. Auch wenn die Traditionen auf den Fidschi-Inseln nach wie vor eine große Rolle spielen: auf diesen abgelegenen Inseln ist die Moderne angekommen. Offenherzig und gastfreundlich ist man auf Fidschi auf jeden Fall nach wie vor.
