Fläche: 11300.0 km2,
Währung: GMD
Allgemeines
Das winzige Land Gambia liegt in Westafrika und ist das kleinste Land des afrikanischen Kontinents. Die Fläche ist ungefähr so groß wie die Hälfte von Hessen. Gambia wird fast vollständig vom 20mal so großen Nachbarland Senegal umschlossen. Nur ein kleiner Küstenabschnitt grenzt an den Atlantischen Ozean. Das Land schlängelt sich ca. 480 km entlang des Gambia-Flusses, besteht eigentlich nur aus einem schmalen Landstreifen, der an keinem einzigen Punkt breiter ist als 50km. Als frühere britische Kolonie kann man noch einige britische Einflüsse erkennen, seit 1965 ist Gambia aber unabhängig und eine Präsidialrepublik.
Gambia hat ca. 1,6 Millionen Einwohner, die den verschiedensten afrikanischen Ethnien angehören. Ungefähr 42% gehören zum Volk der Mandika, 18% zum Volk der Fulbe und 16% zu den Wolof. Die Amtssprache ist nach wie vor Englisch, jedoch gibt es weitere 20 afrikanische Sprachen die in Gambia gesprochen werden. Die am weitesten verbreiteten sind Manding, Ful, Wolof und Jola. Fast alle Menschen in Gambia bekennen sich zum Islam, nur ein geringer Anteil (9%) gehört der christlichen Kirche an.
Die Hauptstadt Banjul liegt im Mündungsbereich des Gambia-Flusses und wurde auf einer Sandbank-Insel (St.Mary’s Insel) errichtet. Da vor der Besiedlung der Sandbank Bambuswälder wuchsen, erhielt die Stadt ihren Namen Banjul, was in der Mande-Sprache soviel wie Bambusinsel heißt.
Für Gambia ist der Tourismus sehr wichtig, da das Land über keinerlei Bodenschätze oder Industrie verfügt. Der kleine Staat ist ein sicheres und friedliches Land und eines der beliebtesten Urlaubsziele in Westafrika.
